Häufig gestellte Fragen
Beim Stechen einer Tätowierung werden Farbpartikel in die Haut eingebracht. Sie verkapseln im Gewebe, so dass die Abwehrmechanismen des Körpers sie nicht abbauen können. Das Ergebnis ist ein dauerhaftes Farbbild auf bzw. exakter in der Haut.
Zur Tattooentfernung via Laser werden die eingekapselten Farbpartikel durch gezielte Wärmeimpulse des Laserlichts aufgesprengt. Die zersprengen Farbpigmente werden vom menschlichen Immunsystem als Fremdkörper erkannt und über die Lymphbahnen abtransportiert.
Dieser Prozess zieht sich über einige Wochen hin. Die „nicht-chirurgische Behandlung“ via Laser führt bei ärztlich fachgerechter Ausführung in der Regel zu keinerlei Schädigung des Hautgewebes.
Professionell gestochene Tattoos lassen sich in aller Regel vergleichsweise leicht und auch rückstandslos entfernen. Grundvoraussetzung ist, dass die Farbpartikel gleichmäßig und nicht zu tief in die Haut eingebracht wurden.
Natürlich hat auch die Beschaffenheit der Tätowierfarben großen Einfluss auf ihre Entfernbarkeit: Minderwertige Farben weisen zum Teil metallische Rückstände auf, die die Entfernung erschweren können.
Auch die Farbgebung des Tattoos spielt dabei eine Rolle. Mit unserem hochmodernen PicoSure® Lasersystem sind wir in der Lage, Tätowierungen in allen Farben zu entfernen. Selbst schlecht gestochene Motive in schwierigen Farben bilden hierbei keine Ausnahme.
Die „nicht-chirurgische Behandlung“ via Laser hinterlässt bei der Tattooentfernung in aller Regel keine Narben.
Doch häufig führt das eigentliche Tätowieren zu Narbe in der Haut, die durch die Farbgebung wenig sichtbar sind. Mit dem Verblassen der Farbe durch den Entfernungsprozess können sie dann zum Vorschein kommen.
Dr. Wingenfeld Laserconcept setzt einen hochmodernen PicoSure® Laser ein. Das vergleichsweise schonende und sanfte Verfahren ist nahezu schmerzfrei.
Zusätzlich wird die Haut vor dem Lasern mit einer leicht betäubenden Creme behandelt. Allerdings ist das Schmerzempfinden natürlich sehr individuell. In absoluten Ausnahmefällen kann auch ein ärztlich dosiertes leichtes Schmerzmittel gespritzt werden.
Wieviele Behandlungen zur Entfernung eines Tattoos von Nöten sind, ist von der Beschaffenheit und Größe der Tätowierung, aber auch von individuellen körperlichen Voraussetzungen des Trägers bzw. der Trägerin abhängig.
Unverbindlich sollten Sie von mindestens zweifacher bis zu fünfmaliger Laserbehandlung, in extrem wenigen Fällen auch von mehr Anwendungen ausgehen.
Um eine genauere Prognose stellen zu können, muss unser medizinisch geschultes Fachteam Ihre Tätowierung untersuchen. Dazu können Sie jederzeit einen unverbindlichen Termin vereinbaren.
Die Dauer der Laser-Sitzung ist von der Beschaffenheit der Tätowierung und ihrer Größe abhängig. Jede Behandlung kann von wenigen Minuten bis zu einer Dreiviertelstunde in Anspruch nehmen.
Das gelaserte Hautareal darf in den ersten Wochen nach der Behandlung auf keinen Fall der Sonne ausgesetzt werden! Insbesondere im Sommer empfiehlt es sich, selbst wenn der Bereich von Kleidung bedeckt ist, die entsprechende Zone mit Sunblocker mit einem Lichtschutzfaktor von 50+ einzucremen.
Ferner raten wir Ihnen, den gelaserten Bereich täglich mehrfach mit dünn aufgetragener Heilsalbe zu behandeln. Zusätzlich sollten Sie dafür sorgen, dass viel Luft an die betroffene Hautfläche kommen kann, ergo bitte keine Pflaster verwenden!
Der Heilungsprozess der Haut ist in der Regel mit Juckreiz verbunden. Bitte vermeiden Sie das Kratzen oder Entfernen von eventuellem Schorf an der behandelten Hautstelle. Selbstverständlich sind auch Peelings und erst recht Solarium-Besuche in dieser Zeit absolut tabu!
Nach der Behandlung werden Sie sehr wahrscheinlich Juckreiz oder auch ein Brennen verspüren. Das ist völlig normal und eigentlich nur ein Indikator für den Heilungsprozess.
Eventuelle Schwellungen, Rötungen oder in seltenen Fällen auch Blutergüsse lassen sich durch Kühlung via Coolpack schnell lindern. Achtung: Bitte kein normales Eis verwenden!
In sehr seltenen Fällen kann das behandelte Areal im Nachhinein auch etwas bluten. Dabei treten gesprengte Farbpigmente über ein verletztes Gefäß an die Hautoberfläche. Auch das ist kein Grund zur Beunruhigung. Wie bei jedem normalen Kratzer auf der Haut tritt auch hier schnell Heilung ein.
